JC Uni Trainer beim DJB-Nachwuchstrainerseminar in Kienbaum

von 24. November 2025Ausbildung, Judo0 Kommentare

Während im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum Kienbaum parallel ein großer Ausbildungslehrgang für den U17-Nachwuchs des Deutschen Judobundes (DJB) stattfand, waren auch zwei Rostocker Trainer im Auftrag des Judoverbandes Mecklenburg-Vorpommern (JVMV) vor Ort: Lasse Leitert und Adrian Wolff vom JC Uni Rostock. Beide wurden vom U18-Bundestrainer Juan Cuneo zum bundesweiten Nachwuchstrainerseminar vom 20. bis 23.11.2025 eingeladen – eine Anerkennung ihrer Arbeit im Landesverband und eine wertvolle Gelegenheit, ihr trainerisches Wissen weiter zu vertiefen.

Vielfältiges Fortbildungsprogramm

Das Nachwuchstrainerseminar bot eine große inhaltliche Bandbreite, die Theorie und Praxis eng miteinander verband. Auf dem Programm standen unter anderem:

  • Jahresplanung im Nachwuchsleistungssport
  • Ein hochinteressanter Vortrag von Leon Lichtmannegger über Verletzungsgeschehen und Schmerzerleben bei Judoka im Alter von 12–21 Jahren
  • Beweglichkeit und Krafttraining im Nachwuchsbereich – theoretisch und praktisch vermittelt durch Knut Nowack
  • Ein Überblick über die aktualisierte Rahmentrainingskonzeption, vorgestellt von Sven Heinle

Zwischen den Vorträgen nutzten Lasse und Adrian regelmäßig die Gelegenheit, mit auf die Matte zu gehen und sich technisch wie methodisch auszutauschen. Gleichzeitig unterstützten sie im Rahmen ihrer Verbandstätigkeit die JVMV-Athleten vor Ort mit Hinweisen und Anregungen zur Umsetzung der vom Bundestrainer vermittelten Inhalte.

Bedeutung für den Verein

Obwohl die beiden in Kienbaum nicht als Vereinstrainer, sondern ausdrücklich im Auftrag des JVMV tätig waren, profitiert auch der JC Uni Rostock von ihrem Engagement: Die neuen Impulse aus den Bereichen Trainingsplanung, Belastungssteuerung und Athletenentwicklung fließen nun direkt in den Vereinsalltag ein und stärken die Nachwuchsarbeit des Vereins nachhaltig.

Fazit

Für Lasse und Adrian war das Nachwuchstrainerseminar eine wertvolle Fortbildungsmaßnahme und zugleich eine Bestätigung ihrer Arbeit im Landesverband. Mit aktuellem Wissen, neuen Trainingsideen und einem gestärkten Austausch unter Trainerkollegen kehrten sie aus Kienbaum zurück – ein Gewinn für den Verband und den JC Uni gleichermaßen.

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