
August erkämpft Silber beim Bundessichtungsturnier der U17 in Halle
Am 12. September ging es für unseren Stützpunkt nach Halle (Saale) zum 2. Sicheres-Herz-Cup, dem Bundessichtungsturnier der U17. Mit dabei waren Judoka vom JC Uni Rostock, PSV Rostock, VfK "Bau" Rostock und JV Teterow, begleitet von Lasse als Trainer. Über 260 Nachwuchsjudoka aus 18 Landesverbänden traten in der Universitätssporthalle an, Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt hatte die Schirmherrschaft übernommen und eröffnete das Turnier. Auch der Bundestrainer der U18 Juan Cuneo verfolgte das Geschehen vor Ort.
Bis auf Charlie waren alle unsere Judoka noch U15, für sie war die U17 damit eine besondere Herausforderung gegen ältere und erfahrenere Gegner.
August erkämpft Silber
Bestes Ergebnis des Tages: August Lange (JC Uni Rostock) sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 46 kg den 2. Platz. Im Finale musste er sich nur knapp dem Drittplatzierten der Deutschen Meisterschaft, Alexander Kremer, geschlagen geben. Mit dieser Leistung hat sich August durchaus für die U18 im kommenden Jahr empfohlen.
Charlie Fischer (VfK "Bau" Rostock) belegte den 7. Platz bis 73 kg, Anton Härtel (JV Teterow) wurde bis 90 kg Fünfter.
Wertvolle Erfahrung für die Jüngeren
Vincenzo Caprano (JC Uni Rostock) legte in der 66 kg Klasse stark los: Nach Siegen gegen Dennis Bott und Amon Schubert traf er in der dritten Runde auf Elias Heister, der im letzten Jahr das Bundessichtungsturnier in Herne gewonnen hatte, und musste sich ihm geschlagen geben. In der Trostrunde war dann gegen Michel Konietzko, der am Ende Fünfter wurde, Endstation. Zwei starke Siege gegen wirklich schwere, oft ältere Gegner.
Auch für Theo Löhn (JC Uni Rostock) sowie Taisiia Korzh und Victoria Boddien (beide PSV Rostock) war die Ebene noch sehr herausfordernd. Theo fällt die U17 aktuell noch schwer, sein Auftaktkampf war aber sehr knapp, und er holt in großen Schritten auf. Besonders schön zu sehen war, dass er das im Training Gelernte mutig umgesetzt hat, auch wenn es noch nicht immer ganz gepasst hat.
Insgesamt zeigten alle unsere Judogreifen starken Einsatz und den Mut, sich auf dieser Ebene auszuprobieren, unabhängig vom Ergebnis genau die Erfahrung, die sie auf dem Weg nach oben brauchen.


