Zweimal Gold und zweimal Silber bei den Nordostdeutschen Meisterschaften

von Lasse | 16. Februar 2026 | Judo, Wettkampf | 0 Kommentare

Am 14. und 15.02.2026 fanden in Greifswald die Nordostdeutschen Einzelmeisterschaften statt, bei denen sich die besten Judoka aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern messen. Die NODEM sind eine von insgesamt sechs Gruppenmeisterschaften in Deutschland. Ab der U18 ist eine Platzierung hier Voraussetzung für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Von den Judogreifen waren an diesem Wochenende Karla Radefeldt, August Lange, Felix Peter, Vincenzo Caprano und Rebecca Caprano am Start. Die vier U15-Judoka hatten sich zwei Wochen zuvor bei den Landeseinzelmeisterschaften qualifiziert.

Karla löst das Ticket zur Deutschen Meisterschaft

Am Samstag stand Karla in der U21 bis 57 kg auf der Matte. Im Halbfinale warf sie Johanna Fiala (PSV Olympia Berlin) mit Ippon-seoi-nage und zog ins Finale ein. Dort musste sie sich Irina Kreidin (PSV Olympia Berlin) geschlagen geben. Mit der Silbermedaille qualifizierte sich Karla für die Deutsche Meisterschaft.

August mit starkem Lauf ins Finale

Am Sonntag war die U15 an der Reihe, und nach kurzer Verzögerung eröffnete August den Tag in der Gewichtsklasse bis 43 kg. Johann Radloff (Judo-Club ‘03 Berlin) warf er mit Uchi-mata und hielt ihn anschließend am Boden fest. Gegen Casper Oliver Schillert (JC Frankfurt (Oder)) konterte August einen Angriff und beendete den Kampf mit einer Sankaku-Technik. Das Halbfinale gegen Aleksander Graf (SC Lotos Berlin) entwickelte sich zu einem langen, zähen Duell, das August erst im Golden Score mit Tani-otoshi für sich entschied. Im Finale lieferte er sich mit Fridtjof von Miller (UJKC Potsdam) einen starken Kampf, den sein Gegner knapp mit Yuko gewann. Silber war der verdiente Lohn.

Felix verteidigt seinen Titel

Felix kämpfte bis 66 kg und ließ keinen Zweifel aufkommen. Gegen Janick Schubert (PSV Olympia Berlin) setzte er Sankaku-gatame an, woraufhin sein Gegner abklopfte. Elias Volkmann (JC „Samura“ Oranienburg) warf er nach nur 7 Sekunden mit Uchi-mata, und auch das Halbfinale gegen Alexander Heckel (JC Kano Berlin) war nach wenigen Sekunden mit Harai-goshi entschieden. Im Finale hielt Felix Arseny Stefienko (Polizei SV Berlin) mit Sankaku-gatame bis zum Ende fest und sicherte sich damit wie schon im Vorjahr den Titel des Nordostdeutschen Meisters.

Vincenzo ungeschlagen zu Gold

Auch Vincenzo zeigte bis 60 kg eine beeindruckende Leistung. In seinem Auftaktkampf gegen Clemens Eckert (KiK Berlin) sammelte er mehrere Yuko und ein Waza-ari, ehe er den Kampf vorzeitig mit Ippon beendete. Johann Badzio (JSV Bernau) warf er mit O-goshi und kontrollierte ihn anschließend im Haltegriff. Im Halbfinale gegen Elia Noah Rauter (Polizei SV Berlin) folgte auf seinen Harai-goshi ein direkter Übergang vom Stand in den Boden, wo Vincenzo den Kampf mit einem Armhebel entschied. Im Finale warf er Nazar Lysenko (KiK Berlin) schließlich mit Koshi-guruma zum Ippon und holte die zweite Goldmedaille des Tages.

Rebecca mit verrücktem Sieg

Rebecca startete in der Gewichtsklasse über 63 kg. Gegen Diana Simmler (JC Großbeeren) war der Auftakt schnell vorbei. In der Trostrunde lieferte sie sich mit Milena Olsowski (SV Blau-Weiß Jarmen) einen total verrückten Kampf, den Rebecca mit einem Haltegriff für sich entschied. Gegen Maja Rybowiak (ALBA Boizenburg) musste sie sich anschließend geschlagen geben und belegte damit Platz 7.

Ein starkes Wochenende für die Judogreifen

Zweimal Gold, zweimal Silber und ein siebter Platz: Mit diesem Ergebnis kehrten unsere Judogreifen aus Greifswald zurück. Herzlichen Glückwunsch an Karla, August, Felix, Vincenzo und Rebecca!

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